St. Ewaldi

Dortmund

Neubau eines Glockenträgers für die Kirchengemeinde St Ewaldi

"Sakralität heißt Begegnung" und "Verweis auf ein Anders" - Der Turm wird so positioniert, dass er das Zentrum des Wegedreiecks auf dem Kirchplatz bildet. Er wird zum Zentrum der Begegnung und der Ankunft. Es werden Materialien des Ortes ausgewählt, wie der vorhandene Ruhrsandstein für den Sockel. Stahlgewebe umschließt den Turmaufbau. Das erdberührte Bauteil entstammt also dem vorhandenen Untergrund. Das Stahlgewebe mit dem Verweis auf die Stahlvergangenheit des nahegelegenen "Phoenix" -Geländes verleiht dem oberen Turm eine Transluzenz. Eine profane Nutzung des Sockelbereiches wird dem Turm kaum zugeschrieben. Er ist durchwegbar und birgt somit in sich, einen Ort der Ankunft und Sakralität. Nach dem Gottesdienst gibt er den Gläubigen Halt bevor sie wieder in Ihren Alltag entlassen werden. Die interne Erschließung erfolgt über eine Spindeltreppe im Sockelbauwerk. Von dort aus führt eine einläufige, umlaufende Treppenanlage bis auf das Dach und erschließt so auch die Ebenen der Glockenstube. Die Glockenstube besteht insgesamt aus 3 Ebenen. Es ist gewollt, dass Turmbauwerk "schlank" zu halten. Darum muss die Grundfläche möglichst klein bleiben. Die Klangarkarden bilden zugleich den Zugang zur Gluckenstube auf allen Ebenen. Das Drahtgewebe mit einem ca. 50%igen Lochanteil umschließt das Bauwerk dicht und lückenlos.

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Dennis Hartung

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